Wie ist das Besondere im coe zu wohnen? Welche Erfahrungen wurden gemacht?

Delia Suciu, eine rumänische Erasmus-Studentin, Florian Achatz, ein BWLer aus Augsburg und Madiha Yousaf, Forschungsassistentin und Doktorandin an der Fakultät für angewandte Informatik aus Pakistan, erzählen, warum sie gerne im coe Bamberg leben und es auch jedem weiterempfehlen würden.

Das coe ist meine "Familie in Deutschland

Hi!

Ich heiße Delia Suciu. Ich komme aus Rumänien und bin eine Erasmus-Studentin, die sich freut, im Studentenwohnheim coe zu wohnen.

Ich kam letztes Jahr das erste Mal nach Bamberg und mag dieses Studentenwohnheim seitdem sehr. Manche meiner Freunde haben zu dem Zeitpunkt hier gewohnt und ich erinnere mich noch daran, dass sie immer gemeinsame Treffen und verschiedene Aktivitäten mit der Gemeinschaft, in der sie gelebt haben, hatten. Deshalb habe ich mich, als ich noch ein zweites Mal die Chance bekommen habe, als Erasmus-Studentin nach Bamberg zu kommen, direkt für ein Zimmer im coe beworben, mit der Hoffnung, die gleiche Erfahrung machen zu können, die meine Freunde das Jahr zuvor erlebt haben. Ich wurde zum Glück angenommen und freue mich sehr, jetzt Teil dieser Familie zu sein. 

Als Person aus dem Ausland ist es schwierig, sich auf einen neuen Ort, ein neues Land und eine andere Kultur einzustellen. Ich habe das coe von Anfang an als einen angenehmen Ort zum Leben empfunden. Die Menschen hier sind freundlich und unsere Tutoren, zusammen mit unseren „Eltern“, die sich um uns und dieses Wohnheim kümmern, sind immer bereit zu helfen, wenn wir danach fragen. Ich habe hier viele Erinnerungen gesammelt, sogar in Corona-Zeiten, und bin sehr traurig, bald gehen zu müssen.

Ich hoffe, dass auch du dich hier wie zuhause fühlen wirst, wenn du dich dazu entscheidest, Teil dieser Familie zu werden!

Mit viel Liebe,

Delia



Im coe bekommt man die Möglichkeit, Menschen aus allen möglichen Teilen der Welt kennen zu lernen. 

Mein Name ist Florian Achatz, ich komme aus Augsburg und ich studiere BWL mit Schwerpunkt Wirtschaftspädagogik. Da es meinen Studiengang bayernweit nur in Bamberg, Nürnberg und München gibt, habe ich mich für die schönste der drei Städte entschieden. Auf das coe bin ich durch meine Schwester aufmerksam geworden, da sie hier ebenfalls wohnt.

Nach dem ersten Semester in dem Wohnheim, bin ich sehr begeistert von der Gemeinschaft, den Freunden, die ich gefunden habe, und natürlich dem unglaublich breiten Angebot an Aktivitäten. Es gibt fast jede Woche eine Veranstaltung, bei der man zusammenkommt und zusammen Spaß haben kann.

Ein weiterer Bonuspunkt ist der hohe Anteil an ausländischen Studenten. Dadurch gibt es tolle Möglichkeiten, sein Englisch zu verbessern, Menschen aus allen möglichen Teilen der Welt kennenzulernen und ein Gefühl für die Verbundenheit der Weltbevölkerung zu entwickeln.

In meiner Freizeit bin ich leidenschaftlicher Musiker. Ich singe, spiele Bass, Gitarre und habe bereits in mehreren Bands gespielt. Aktuell bin ich Sänger der Augsburger Hardrock Band „Full Device“ (checkt das gerne mal auf YouTube/Facebook/Instagram… aus). Außerdem bin ich großer Fußball Fan, betreibe Calisthenics und bin einem gemütlichen Bier niemals abgeneigt.

Wenn du neu im coe bist, würde ich dir unbedingt empfehlen, zu den Donnerstags-Events zu kommen. Da lernst du sofort viele andere Bewohner kennen und es ist jedes Mal super witzig.


Die zahlreichen Aktivitäten im coe erweitern dein soziales Umfeld und helfen dir, in einem fremden Land klar zu kommen.

Ich studiere seit dem 1. April 2017 an der Universität in Bamberg. Ich hatte mich hier damals als Forschungsassistentin und Doktorandin in einem Projekt der Fakultät für angewandte Informatik eingeschrieben. Als internationale Forscherin aus Pakistan wurde mir daraufhin ein Zimmer im internationalen Studentenwohnheim Collegium Oecumenicum zugeteilt.

Mein erster Eindruck des Hauses war ziemlich gut, da ich auf Englisch mit der Verwaltungsverantwortlichen kommunizieren konnte. Sie hat alles detailliert erklärt und eine einladende Atmosphäre geschaffen.

Die Angestellten des coe sind sehr unterstützend und versuchen zu helfen, wo sie können, vom Montieren eines Ventilators bis hin zur Verlängerung des Mietvertrags. Frau Brandstetter hat mir auch alle notwendigen Informationen gegeben und sich sehr bemüht mir zu helfen, eine Lösung zu finden, als ich zwischendurch Probleme mit ein paar Formalitäten hatte. Sie sind einer der Hauptgründe, warum ich nicht aus dem coe ausziehen möchte, weil sie mir das Gefühl eines Zuhauses geben.

Obwohl das coe nicht in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum liegt, bietet es alle an notwendige Ausstattung, von einer Bibliothek, über eine Terrasse und einen Grillplatz, bis hin zu Gemeinschaftsräumen, um sich zu treffen. Auch Supermärkte und Bushaltestellen sind zu Fuß leicht zu erreichen.

Als Doktorand und Forscher wurde von mir das Sammeln professioneller Erfahrungen erwartet, und mir war dafür die Möglichkeit geboten, an Konferenzen teilzunehmen, zu reisen, Menschen zu treffen und in Kollaboration mit Teams von innerhalb und außerhalb Europas mitzuwirken. Auf der anderen Seite hat mir aber auch das coe ermöglicht, unerwartet viel Erfahrung durch den Kontakt zu Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zu gewinnen.

Bevor ich nach Deutschland kam, wusste ich zwar, dass ich während meines Aufenthalts hier während meiner beruflichen Tätigkeit und in meinem privaten Umfeld viele Leute aus unterschiedlichen Ländern treffen würde. Allerdings hatte ich nicht erwartet, dass auch meine Unterkunft mir so vielfältige Möglichkeiten für den kulturellen Austausch bieten würde, seien das Grillpartys oder Ausflüge am Wochenende, die mir das Gefühl geben, zuhause zu sein.

Das gemeinsame Kochen in den Stockwerksküchen gibt dir die Chance, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu treffen und ihre Kochtraditionen kennen zu lernen. Verschiedene Aktivitäten werden von den Stockwerksprechern geplant, erweitern dein soziales Umfeld und helfen dir, in einem fremden Land klar zu kommen. Auch wenn ich viel Zeit gebraucht habe, mich an diesen neuen Ort zu gewöhnen und noch viel mehr dafür, Sozialkontakte zu knüpfen, das coe hat mir gute Freunde geschenkt.

Darüber hinaus bin ich, dadurch, dass ich aus Pakistan komme, daran gewöhnt, viele Menschen um mich herum zu haben. Die Atmosphäre des coe, die Zusammenkünfte und der „Trubel“ des Wohnheims gibt mir das Gefühl, als wäre ich gar nicht von Zuhause weg.

Ich bin jetzt seit drei Jahren hier und habe mich immer zuhause gefühlt. Sogar an den ersten Tagen meiner Reise, als ich noch Heimweh hatte und durch die Eingewöhnungsphase gegangen bin, hat mir dieser Ort, und besonders mein Zimmer ein Nest zum Verstecken und eine Komfort-Zone gegeben.

Das internationale Wohnheim ist der beste Ort für internationale Studenten, um ihre Reise zu beginnen. Es hat uns viele Aktivitäten und Möglichkeiten gegeben, auf dem Weg der Erfahrung eines unabhängigen Lebens.

Madiha Yousaf

Ph.D Researcher